Archiv für die Kategorie ‘Tools’

TrueCrypt 6.1 erschienen

Montag, 03. November 2008

Seit dem diesjährigen Fest zur Begünstigung von Karies bei Kleinkindern steht die neueste Version von TrueCrypt zum Download bereit.hwtc

Unter Windows Vista und 2008 lassen sich nun auch Nicht-Systempartitionen ohne Datenverlust verschlüsseln, außerdem werden ab sofort Smart Cards und Security Tokens unterstützt (Changelog).

Quelle: Golem

TeXnicCenter v1 Beta 7.50 erschienen

Montag, 07. Juli 2008

Eigentlich hatte ich geglaubt, die Entwicklung meiner Präferenz bzgl. der Erstellung von TeX-Dokumenten sei seit nun mehr als zwei Jahren auf Eis gelegt. Aber heute konnte ich eines Besseren belehrt werden, als ich die Software für einen weiteren Rechner wieder einmal neu herunterladen wollte: Seit gut zwei Wochen ist TeXnicCenter v1 Beta 7.50 verfügbar.

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Mit dieser Version hat das Projekt auch einen neuen Verantwortlichen bekommen, der sich um die Wartung kümmert. Infolgedessen werden nun mindestens zwei Releases pro Jahr versprochen, sodaß Benutzer schneller von Fehlerbeseitigungen und neuen Features profitieren können.

Zum dazugehörigen MiKTeX-Download geht’s hier.

TrueCrypt 6.0 ist da

Samstag, 05. Juli 2008

Auch die Entwickler der TrueCrypt Foundation liegen nicht auf der faulen Haut und haben gestern pünktlich zum amerikanischen Unabhängigkeitstag Version 6.0 ihrer Software veröffentlicht.

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Als Hauptfeature kann wohl die neu hinzugekommene Unterstützung für Multi-Core-CPUs bezeichnet werden, was einen Anstieg der Geschwindigkeit direkt proportional zur Anzahl der Cores ermöglicht. Außerdem ist es nun unter Windows möglich, ein weiteres, komplett verstecktes OS zu nutzen, während unter Linux und Mac OS X allgemein versteckte TrueCrypt-Partitionen erstellt werden können.

Zur gesamten Liste aller neuen Funktionen, Verbesserungen und Bugfixes geht’s wie immer hier.


Update:

Auf Golem ist seit heute morgen nun auch eine entsprechende Meldung zu lesen.

Wine 1.0 fertiggestellt

Dienstag, 17. Juni 2008

Was lange währt, wird endlich gut: Bei Wine trifft das nicht zu, denn auch bereits mit den vorigen Versionen des Nicht-Emulators ließen sich eine Vielzahl von Windows-Anwendungen hervorragend unter Linux nutzen. Nun ist nach 15 Jahren der Meilenstein geschafft und Version 1.0 ist fertiggestellt worden.

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Die lange Liste an nahezu perfekt unterstützter Software, zu der auch Spiele wie Half-Life 2, World of Warcraft, Team Fortress 2 und sogenannte Killer-Applikationen wie Photoshop CS2 gehören, dürfte Linux-Kritikern Wind aus den Segeln nehmen, wenn es um Vergleiche mit kommerziellen Betriebssystem geht. Und das ist auch gut so, denn ab 2014, der angekündigten Deadline für Windows XP, wird es sowieso keine ernsthaften Alternativen mehr geben. ;)

Quelle: Golem

TV-Browser Version 2.7 veröffentlicht

Sonntag, 15. Juni 2008

Heute ist nach einem halben Jahr Entwicklungszeit Version 2.7 der beliebten Java-Software zum Abrufen aktueller TV-Infos verfügbar, mit der auch wieder einige neue Funktionen hinzugekommen sind:

  • Das Senderangebot wurde um kroatische, australische und amerikanische (USA und Kanada) Sender erweitert
  • Die Suche zeigt nun direkt die ersten Ergebnisse, während noch weiter gesucht wird
  • Der ProgramInfo-Dialog kann auf Wunsch nicht nur bei Wikipedia, sondern auch auf anderen Webseiten nach den Schauspielern suchen
  • Der Download der TV-Daten wurde um ein Vielfaches beschleunigt, da die Favoriten-Suche massiv optimiert wurde
  • Der Speicherverbrauch wurde mit Hilfe des YourKit Java Profilers weiter optimiert.
  • Automatisches Datenupdate möglich

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Außerdem sind seit einiger Zeit wieder vollständige Programminformationen zB. für RTL, Sat1 und Pro7 verfügbar, deren Bereitstellung die verantwortliche VG Media zuletzt noch untersagt hatte.

Scripts mit Notepad++ direkt aufrufen

Dienstag, 10. Juni 2008

Mein Editor of Choice unter Windows ist definitiv Notepad++. Das Open Source Programm unterstützt unter anderem Syntax-Highlighting für knapp 50 Programmiersprachen, Code-Folding und -Completion sowie einen Makrorecorder. Außerdem ist es durch zahlreiche Plugins zB. um eine Funktionsliste, einen Hex-Editor oder XML-Tools erweiterbar.

Besonders das standardmäßig bereits enthaltene Plugin NppExec bringt sinnvolle Funktionalität mit sich: Es erlaubt das Ausführen von Scripts oder Programmen direkt im Editor. Dabei wird die Ausgabe in einem Konsolenfenster wiedergegeben, bekannt von IDEs wie Eclipse.

nppp

Das Plugin erleichtert das Programmieren und Testen ungemein. Zur Konfiguration drückt man die Taste F6 und tippt in das daraufhin erscheinende Execute-Fenster folgende Befehle ein (siehe auch Bild):

NPP_SAVE
C:\Pfad\Interpreter.exe "$(FULL_CURRENT_PATH)"

Anschließend bestätigt man mit OK, worauf im Konsolenfenster die Ausgabe beginnt. Dabei nimmt es genau wie die cmd-Shell Tastatureingaben entgegen, sodaß sich Scripts zB. mit STRG+C abbrechen lassen und auch nicht auf Benutzerinteraktion verzichtet werden muß. Wiederholte Executes können mit STRG+F6 ausgeführt werden.

Real Desktop: Schreibtisch-Chaos für den PC

Sonntag, 25. Mai 2008

Vor einer Weile kursierte das Video von BumpTop im Netz, über das vielerorts gestaunt wurde. Nun gibt es mit Real Desktop eine Umsetzung dieser Idee, die in der Light-Version sogar kostenlos zu haben ist.

Die Bedienung ist denkbar einfach und die Physik-Engine kann sich wirklich sehen lassen. Eine Vollversion kostet knappe 18 Euro und enthält viele weitere grafische Effekte und Funktionen wie zB. Unterstützung für mehrere Bildschirme oder eigene Hintergrundbilder.

Real Desktop Light ist IMHO ein nettes Programm, das das geordnete Chaos vom heimischen Schreibtisch gekonnt auf den PC bringt. Meinem in die Jahre gekommen Rechner verlangt es jedoch bei einer etwas größeren Anzahl an Desktop-Icons ein bißchen zuviel Leistung ab.

Weitere mehr oder weniger nützliche Tools zum Aufbohren einer langweiligen Windows-Oberfläche werden in der c’t am Montag vorgestellt. ;)

PuTTY für unterwegs

Donnerstag, 01. Mai 2008

Jeder, der einen SSH-Client für den USB-Stick benötigt, stößt nach kurzer Suche entweder auf das etwas ältere portaPuTTY oder die Version auf PortableApps.com.

IMHO viel weniger aufgebläht als letztere und momentan gut 1,5 Jahre aktueller als portaPuTTY ist die modifizierte Version von Jakub: Sie läßt sich einfach per Datei konfigurieren und basiert stets auf dem aktuellen PuTTY. Der Autor stellt neben dem veränderten Quellcode auch die Binaries für PSCP, PSFTP, Plink und Pageant zur Verfügung.

Wer eher dem Design Priorität gibt, dem kann ich einen Blick auf PuTTY Tray empfehlen.

RAID5-Rekonstruktion bei zwei kaputten Platten

Mittwoch, 09. April 2008

In vielen Systemen, in denen mehr als zwei Festplatten durch einen RAID-Verbund zusammengeschlossen sind, kommt RAID5 zum Einsatz: Dieser profitiert von einer deutlich gesteigerten Lesegeschwindigkeit bei einer nutzbaren Kapazität von (n-1)*s mit n = Anzahl der Festplatten, s = Größe der kleinsten Platte. Durch die verteilte Speicherung von Paritätsinformationen wird Datensicherheit bei Ausfall einer Festplatte gewährleistet. Dabei wird im Fehlerfall nach Aktivierung einer Spare-Disk oder Austausch der fehlerhaften Platte der RAID-Verbund rekonstruiert. Sind allerdings zur selben Zeit zwei Platten defekt, so ist in der Regel der Verbund nicht rekonstruierbar und alle Daten sind verloren.

Mit Linux und etwas Glück konnte ich gerade einen RAID5 rekonstruieren, in dem zwar zeitversetzt, aber quasi doch gleichzeitig, zwei Platten ausfielen:

Durch einen Softwarefehler wurde eine der sieben Platten im RAID5-Verbund vollständig überschrieben, welcher deshalb also neu erstellt werden mußte (restripe). Noch während der Restripe-Phase fiel dann eine zweite Platte aus, diesmal mit physikalischem Defekt. Der RAID-Verbund wurde daraufhin deaktiviert und ließ sich auch unter Zwang nicht mehr aktivieren. Da glücklicherweise „nur“ fehlerhafte Sektoren auf der Platte gefunden worden waren, also Lager, Motor und Steuerelektronik noch korrekt funktionierten, wurde sie fix zusammen mit einer etwas größeren, fehlerfreien in einen anderen PC gebaut und KNOPPIX gebootet.

Für das notwendige Backup der Rohdaten sah ich nach etwas Recherche aus geschwindigkeitstechnischen Gründen vom guten alten dd ab und kompilierte mir schnell das vom TestDisk-Autor empfohlene ddrescue, was unter KNOPPIX 5.2 auch ohne Probleme funktionierte.

Mit einem

ddrescue -v -r 1 /dev/hdb /dev/hda ddrescued.log

wurde dann der Backupvorgang gestartet, der drei (gefühlt: 47) Stunden später schließlich auch 5 MB an fehlerhaften Daten erwähnte, die nicht gesichert werden konnten. Nach abschließendem Wiedereinbau der neuen Platte in den RAID-Rechner bootete dieser einwandfrei, versuchte dann erneut ein Restriping und schloß selbiges erfolgreich ab. Alle Daten (bis auf 5 MB) sind nun wieder lesbar.

*puh*

KNOPPIX 5.3.1 zum Download freigegeben

Freitag, 28. März 2008

Nicht einmal eine Woche nach geplantem Release (laut Herrn Knopper) ist die neue KNOPPIX-Version nun auf den Mirrors verfügbar.

Nachdem der komplette 5.2er-Zweig 2007 übersprungen wurde (die DVD gab es ausschließlich auf der CeBIT und in der c’t), sind seit Veröffentlichung der letzten, als Download verfügbaren Version 5.1.1 nun fast 15 Monate vergangen.

Quelle: aptgetupdate.de