Mit ‘Linux’ getaggte Artikel

Command Line Fu

Donnerstag, 01. März 2012

xkcd: Command Line Fu

Wer commandlinefu.com immer noch nicht kennt, sollte unbedingt mal einen Blick auf die Seite werfen. Dort finden sich unzählige Commands und Scripts, die einem das Leben in der Kommandozeile erleichtern.

Beispielsweise extrem praktisch, wenn man mal wieder vergessen hat, die gerade frisch editierte Datei mit den richtigen Berechtigungen zu öffnen, ist dieser vim-Command (einer meiner Favoriten):

Oder falls mal wieder versehentlich STDOUT mit Binärdaten zugepflastert wurde, ist ein einfaches

in der Bash sehr hilfreich.

URLs: [1,2]

Alternativen zum Cisco VPN Client

Montag, 13. Juli 2009

Fast jeder, der schon einmal einen VPN-Zugang verwendet hat, ist bereits mit dem Cisco VPN Client in Berührung gekommen. Und auch fast jeder, der eben häufiger auf VPNs angewiesen ist, sei es durch Uni oder Arbeitgeber, wird schon einmal über die Software geflucht haben, wenn zB. LAN-Access nicht mehr klappte, obwohl die Konfiguration stimmte oder nach Login überhaupt keine Kommunikation mehr möglich war. Cisco besserte seither ständig nach, immer neue Versionen des Clients schwirren auf unzähligen Uni-Seiten herum. Trotzdem existiert zB. noch keine Version für Windows Vista 64bit. Auch ist der Verschlüsselungsalgorithmus, den der Client zum Speichern von Gruppen-Paßwörtern im Profil verwendet, längst gebrochen.

Eine komplett freie und vollwertige Alternative stellt der Shrew Soft VPN Client dar. Dieser ist für Windows und Linux/BSD verfügbar und bietet eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen.

Konfiguration

Des Weiteren hilft ein mitgeliefertes Log Trace Utility mit einstellbarer Genauigkeit dabei, zB. Probleme bei der Kommunikation mit dem VPN-Server zu identifizieren und zu beheben. Seit dem ersten Release Candidate von Version 2.1.5 wird außerdem der Import von Cisco-Profilen unterstützt, was die ansonsten etwas fummelige Konfiguration, die allerdings sehr gut dokumentiert ist, stark vereinfacht.

Connection Window

Auch wenn die zu installierenden Treiber nicht WHQL-zertifiziert sind, sei dieser VPN-Client hiermit also wärmstens empfohlen. Für Benutzer von Windows Vista 64bit (ja, die soll’s wirklich geben) besteht momentan sowieso kaum eine andere Möglichkeit.

Und wer sich wirklich nicht von Cisco trennen kann, dem sei wenigstens der Evil Client ans Herz gelegt: dieser arbeitet on top und stellt dabei einen sicheren Paßwortspeicher zur Verfügung. Außerdem bietet er zusätzliche Funktionen wie zB. den automatischen Wiederaufbau der Verbindung nach ungewolltem Abbruch.

Weitere Clients für Windows:

Und für Mac OS X:

VLC 1.0 endlich fertig

Dienstag, 07. Juli 2009

Wie auch Golem berichtet, ist nach zahlreichen Release Candidates seit heute nun Version 1.0 des freien, mittlerweile schon 10 Jahre 8O alten Media-Players verfügbar.

VLC 1.0

Die Liste der Features wie Live Recording, neue HD-Codecs, Unterstützung für ZIP-File-Playback oder Frame-by-Frame ist lang, also schnellstens updaten!

Lenny zum Valentinstag?

Montag, 02. Februar 2009

DebianLaut Debian Mailing List ist nun für die ursprünglich schon im September 2008 erwartete Version 5.0 der Linux-Distribution der 14. Februar als Release-Termin angepeilt:

The weekend of February 14th is going to be our tentative target for release. We’ve checked with all the involved teams (which are many!), and the date works for all of them.

Drücken wir mal die Daumen! :cool:

Quelle: Golem.de

TrueCrypt 6.1 erschienen

Montag, 03. November 2008

Seit dem diesjährigen Fest zur Begünstigung von Karies bei Kleinkindern steht die neueste Version von TrueCrypt zum Download bereit.hwtc

Unter Windows Vista und 2008 lassen sich nun auch Nicht-Systempartitionen ohne Datenverlust verschlüsseln, außerdem werden ab sofort Smart Cards und Security Tokens unterstützt (Changelog).

Quelle: Golem

TrueCrypt 6.0 ist da

Samstag, 05. Juli 2008

Auch die Entwickler der TrueCrypt Foundation liegen nicht auf der faulen Haut und haben gestern pünktlich zum amerikanischen Unabhängigkeitstag Version 6.0 ihrer Software veröffentlicht.

tc6-1tc6-2

Als Hauptfeature kann wohl die neu hinzugekommene Unterstützung für Multi-Core-CPUs bezeichnet werden, was einen Anstieg der Geschwindigkeit direkt proportional zur Anzahl der Cores ermöglicht. Außerdem ist es nun unter Windows möglich, ein weiteres, komplett verstecktes OS zu nutzen, während unter Linux und Mac OS X allgemein versteckte TrueCrypt-Partitionen erstellt werden können.

Zur gesamten Liste aller neuen Funktionen, Verbesserungen und Bugfixes geht’s wie immer hier.


Update:

Auf Golem ist seit heute morgen nun auch eine entsprechende Meldung zu lesen.

Firefox 3 steht nun endlich bereit

Dienstag, 17. Juni 2008

Den eifrigen Björn, der jedes Pre-RC-Alpha²-Release heruntergeladen und getestet hatte, wird es besonders freuen; also kurz und knapp:

firefox3

Daß nicht nur die WineHQ-Server heiß laufen, zeigt die Mozilla-Homepage, die laut Golem ab der geplanten Veröffentlichung um 19 Uhr rund eine Stunde lang nicht erreichbar war…

Wine 1.0 fertiggestellt

Dienstag, 17. Juni 2008

Was lange währt, wird endlich gut: Bei Wine trifft das nicht zu, denn auch bereits mit den vorigen Versionen des Nicht-Emulators ließen sich eine Vielzahl von Windows-Anwendungen hervorragend unter Linux nutzen. Nun ist nach 15 Jahren der Meilenstein geschafft und Version 1.0 ist fertiggestellt worden.

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Die lange Liste an nahezu perfekt unterstützter Software, zu der auch Spiele wie Half-Life 2, World of Warcraft, Team Fortress 2 und sogenannte Killer-Applikationen wie Photoshop CS2 gehören, dürfte Linux-Kritikern Wind aus den Segeln nehmen, wenn es um Vergleiche mit kommerziellen Betriebssystem geht. Und das ist auch gut so, denn ab 2014, der angekündigten Deadline für Windows XP, wird es sowieso keine ernsthaften Alternativen mehr geben. ;)

Quelle: Golem

TV-Browser Version 2.7 veröffentlicht

Sonntag, 15. Juni 2008

Heute ist nach einem halben Jahr Entwicklungszeit Version 2.7 der beliebten Java-Software zum Abrufen aktueller TV-Infos verfügbar, mit der auch wieder einige neue Funktionen hinzugekommen sind:

  • Das Senderangebot wurde um kroatische, australische und amerikanische (USA und Kanada) Sender erweitert
  • Die Suche zeigt nun direkt die ersten Ergebnisse, während noch weiter gesucht wird
  • Der ProgramInfo-Dialog kann auf Wunsch nicht nur bei Wikipedia, sondern auch auf anderen Webseiten nach den Schauspielern suchen
  • Der Download der TV-Daten wurde um ein Vielfaches beschleunigt, da die Favoriten-Suche massiv optimiert wurde
  • Der Speicherverbrauch wurde mit Hilfe des YourKit Java Profilers weiter optimiert.
  • Automatisches Datenupdate möglich

tvbrowser27

Außerdem sind seit einiger Zeit wieder vollständige Programminformationen zB. für RTL, Sat1 und Pro7 verfügbar, deren Bereitstellung die verantwortliche VG Media zuletzt noch untersagt hatte.

RAID5-Rekonstruktion bei zwei kaputten Platten

Mittwoch, 09. April 2008

In vielen Systemen, in denen mehr als zwei Festplatten durch einen RAID-Verbund zusammengeschlossen sind, kommt RAID5 zum Einsatz: Dieser profitiert von einer deutlich gesteigerten Lesegeschwindigkeit bei einer nutzbaren Kapazität von (n-1)*s mit n = Anzahl der Festplatten, s = Größe der kleinsten Platte. Durch die verteilte Speicherung von Paritätsinformationen wird Datensicherheit bei Ausfall einer Festplatte gewährleistet. Dabei wird im Fehlerfall nach Aktivierung einer Spare-Disk oder Austausch der fehlerhaften Platte der RAID-Verbund rekonstruiert. Sind allerdings zur selben Zeit zwei Platten defekt, so ist in der Regel der Verbund nicht rekonstruierbar und alle Daten sind verloren.

Mit Linux und etwas Glück konnte ich gerade einen RAID5 rekonstruieren, in dem zwar zeitversetzt, aber quasi doch gleichzeitig, zwei Platten ausfielen:

Durch einen Softwarefehler wurde eine der sieben Platten im RAID5-Verbund vollständig überschrieben, welcher deshalb also neu erstellt werden mußte (restripe). Noch während der Restripe-Phase fiel dann eine zweite Platte aus, diesmal mit physikalischem Defekt. Der RAID-Verbund wurde daraufhin deaktiviert und ließ sich auch unter Zwang nicht mehr aktivieren. Da glücklicherweise „nur“ fehlerhafte Sektoren auf der Platte gefunden worden waren, also Lager, Motor und Steuerelektronik noch korrekt funktionierten, wurde sie fix zusammen mit einer etwas größeren, fehlerfreien in einen anderen PC gebaut und KNOPPIX gebootet.

Für das notwendige Backup der Rohdaten sah ich nach etwas Recherche aus geschwindigkeitstechnischen Gründen vom guten alten dd ab und kompilierte mir schnell das vom TestDisk-Autor empfohlene ddrescue, was unter KNOPPIX 5.2 auch ohne Probleme funktionierte.

Mit einem

ddrescue -v -r 1 /dev/hdb /dev/hda ddrescued.log

wurde dann der Backupvorgang gestartet, der drei (gefühlt: 47) Stunden später schließlich auch 5 MB an fehlerhaften Daten erwähnte, die nicht gesichert werden konnten. Nach abschließendem Wiedereinbau der neuen Platte in den RAID-Rechner bootete dieser einwandfrei, versuchte dann erneut ein Restriping und schloß selbiges erfolgreich ab. Alle Daten (bis auf 5 MB) sind nun wieder lesbar.

*puh*